Unsere Grundannahmen:

  1. Wir sind der Überzeugung, dass sich alle Menschen gesund, genuss- und geschmackvoll ernähren wollen. Dazu brauchen wir gute Lebensmittel.
  2. Wir finden, dass alle Menschen ein Recht auf gute Lebensmittel haben. Heute. Und in Zukunft.
  3. Wir wissen, dass gute Lebensmittel dann entstehen, wenn die Produzenten gut ausgebildet sind und mit der guten Umsetzung ihres Wissens auch gut verdienen.
  4. Wir wissen aber auch, dass die Nachfrage nach Lebensmittelqualität das Angebot bestimmt. Umso mehr brauchen wir Konsumenten, die Lebensmittelqualität beurteilen und wertschätzen können.
  5. Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch, der über die Entstehungsbedingungen der Lebensmittel informiert ist, nur das zu sich nehmen will, was gut, sauber und fair hergestellt wurde.
  6. Wir stellen fest, dass in vielen Familien und anderen sozialen Gruppen das Wissen um die Entstehung und Zubereitung von guten Speisen und Getränken verloren gegangen ist. Dies muss sich ändern, und dazu wollen wir beitragen.
  7. Wir freuen uns über alle, die verstehen, dass Vielfalt ein erhaltenswerter Reichtum der Zivilisation ist. Sei es bei den Tier- und Pflanzenarten, bei Rezepturen regionaler Gerichte, bei den Geschmäckern der Menschen oder bei den Möglichkeiten, wie sich Kinder und Senioren, Single-Haushalte und Großküchen, Berufstätige und Urlauber in ihren jeweiligen Alltagssituationen mit guten Lebensmitteln versorgen können.
  8. Neben Vielfalt und Regionalität ist es uns auch wichtig, dass jede Saison ihre geschmacklichen Reize enthält, die man auskosten sollte.
  9. Damit Konsumenten etwas preiswürdig finden, brauchen sie Vergleiche. Wie zum Beispiel, dass ein Liter Milch so viel kosten darf wie ein Liter Benzin.
    Wir finden, dass sich ein Lebensmittel langfristig nur dann "Bio" nennen darf, wenn auch die ökologischen Wirkungen von Kühlung und Transport, von Anbau- oder Zuchtentscheidungen auf die angrenzende Umwelt sowie auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der dabei Beschäftigten beachtet werd
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